
sich hin und wieder ein gutes buch zu kaufen, diese aufgabe sollte man eigentlich auf seine to-do-liste schreiben und nie runterstreichen – auch wenn man eines gekauft hat. der gestalten verlag hat sarah illenberger ein gleichnamiges buch mit ihren arbeiten gewidmet. hervorragende arbeiten, um präzise zu sein. infografiken, plakate und dreidimensionales. es ist ein buch der analogen kunst. digitales findet man nur in der schrift. ihre besten werke sind im buch der berliner designerin versammelt und beim durchblättern des einfach gehaltenen buches denkt man sich bei jeder seite erneut: wie sind illenberger diese ideen gekommen ?
ein granatapfel, der zur handgranate wird; käfer, die prozentanteile ausdrücken; gegenstände aus papier, die zu einem unglaublich berührenden stillleben werden; illenberger – und das erzählt das editorial des buches, eine biographie lässt sich darin leider nicht finden – erkannte während ihres studiums am central saint martins in london, dass sie ihre kongenialen ideen viel besser mit den händen als am computer umsetzen konnte. ihre große liebe zu details macht die mehrfache preisträgerin zu einer wirklich beneidenswerten künstlerin.















