Lomography La Sardina
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B L C K / W H T
die welt in schwarz-weiß. dann ist sie einzigartig – objekte strahlen dennoch. weniger wegen ihrer farben, sondern wegen ihrer form. ihrer bedeutung. und ein bisschen fühlt es sich an, wie in einem spiegelkabinett.
alle fotos wurden mit der lomo ‘la sardina’ (film: ‘lady grey’) geknipst.


das sind sie – ein kleiner teil der ersten bilder, die mit meiner jetzt schon geliebten ‘la sardina’ im domino-design entstanden sind.
ich muss zugeben: von den 36 eigentlich machbaren bildern der filmrolle wurden nur 20 entwickelt – ein analoges gerät wie die ‘la sardina’ hat eben beim ersten mal noch so seine tücken, zumindest weiß ich jetzt, welche bilder, was geworden sind und dass der nächste film unbedingt eine höhere iso-zahl aufweisen sollte. die belichtung werde ich bei mittelmäßigen licht auch lieber manuell vornehmen, da sonst der film viel zu wenig belichtet wird. mal sehen.
ps: besonders die multi exposure funktion hat’s mir angetan.

es wird goldig. für alle, die auf die vier glänzenden buchstaben stehen, hat die lomographische gesellschaft jetzt drei seiner beliebtesten modelle in gold getunkt.
mit dabei: die diana f+, die diana mini und die fisheye no. 2 – allesamt im güldenen gewand. mit dabei sind auch schicke goldkettchen, damit man die analogen kameras accessoire-bedingt um den hals tragen kann. alle drei geräte kommen in leicht aufgemotzten varianten in den onlineshop – zum beispiel mit neuer pinhole-funktion.
die preise variieren zwischen 89 und 109 euro. die rückseite der schicken dreier-kombo ist weiß, bei allen modellen ist ein blitz im paket dabei – der preis ist also im vergleich zu bereits bestehenden versionen nicht so hoch, wie man denken würde.
highlight: dank der goldenen hülle verändern sich auch die ergebnisse – vor allem, wenn der blitz genutzt wird. ein subtiler glanz legt sich über die bilder, und das glitzer-gold wird von nahezu allem zurückgespiegelt. funkel !
die la sardina von lomography ist wirklich ein witziges ding. gestern habe ich meine neueste errungenschaft in betrieb genommen und ich muss sagen: das geht einfacher als jede digitalkamera.
analog ist sowieso super und die la sardina wird als besonders gut angepriesen, dank ihres weitwinkelobjektives. ich habe mir zur la sardina auch gleich noch eine 3er-packung iso 100 lomo-filme dazubestellt, damit einem ausgelassenen lomo-nachmittag nichts mehr im weg stand.
die kamera kommt aber nicht allein: im paket befindet sich auch ein kleines büchlein mit fotos und den 10 lomo-regeln im bunten ‘fichers fritzt’-look, ein sardinen-büchsen-poster mit der gebrauchsanweisung auf der rückseite und ein foto-akkordeon im kamera-outfit, das sich für die aufbewahrung der entwickelten filme eignet.
die la sardina fühlt sich – wie jede andere lomo auch – zugegebenermaßen nichts besonders hochwertig an. reines plastik eben. dafür ist sie leicht und nicht so empfindlich wie digitale geräte. das wirklich spannende ist aber, was denn bei all dem geknipse so rauskommt. vor allem die ‘multi exposures’-funktion (mehrfachbelichtungen) – also wenn die selbe stille am film mehr als einmal belichtet wird – hat es mir angetan, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, ob ich beim ersten mal auch wirklich alles richtig gemacht habe.
die erste filmrolle habe ich schon zur entwicklung gegeben – ich bin schon etwas nervös, wenn ich an die ergebnisse der ersten lomo-versuche denke.